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Erlebnisse, Begebenheiten, Grotesken, Phantasien, Märchen & Geschichten
Erfundenes und Erlebtes in Büchern… Das Autobiografische wird beim Schreiben immer weit von sich gewiesen, aber es ist genau das: Das eigene Leben und Erleben ist eigentlich der Anfang des Schreibens - vom ersten Liebesgedicht an. Es sind Wörter und Sätze, die aus Kopf und Gefühl stammen. Und natürlich hat die Geschichte, die geschrieben wird, mit jenem, der sie schreibt zu tun. Sonst wäre sie ja nicht geschrieben worden. Hierzu gehört jedoch mehr als nur der Wille zum Schreiben, sonst gäbe es nicht das Bild des Schreibenden, der vor einem leeren Blatt sitzt. Die Inspiration oder Eingebung ist dann der Impuls. Das Wollen ist allein die Voraussetzung hierfür, aber das Können gelingt dann jeweils nur mit Hilfe des Unverhofften. Seien es Phantasien, Begebenheiten erlebter Situationen, Groteskes, von dem man im Laufe eines langen Lebens erfuhr oder die Märchen und Geschichten aus der Kindheit, die noch in Erinnerung sind und welche einmal anders erzählt möglicher Weise ebenso spannend sein können - das Glück muss nicht aufgeschrieben werden, es ist literarisch kaum interessant. Das Unglück nämlich, welches ein Glück sein sollte, liefert die Gedichte, Geschichten oder Erzählungen und ermöglicht eigentlich erst Bücher. Was gäbe es zu erzählen, wenn alle glücklich und zufrieden wären? Für den Schmerz oder das "sich nur noch Wundern" wäre da überhaupt kein Raum mehr.
189 Seiten, Softcover
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